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Ein umfassender Leitfaden: Gastroskopie, Koloskopie, schmerzfreie Endoskopie, ultradünne Endoskopie, Enteroskopie, Kapselendoskopie und mehr

Im Bereich der Diagnostik von Verdauungskrankheiten ist die Endoskopie eines der wichtigsten Instrumente. Sie umfasst Gastroskopie, Koloskopie, Enteroskopie, schmerzlose Endoskopie und weitere Verfahren.

Doch was genau sind diese Verfahren? Für wen sind sie geeignet? Wer sollte sie vermeiden? Und was sind die wichtigsten Vor- und Nachsorgeaspekte?

Lasst uns jedes einzelne genauer betrachten.

Gastroskopie

Die Gastroskopie ermöglicht die direkte Visualisierung der Schleimhaut von Speiseröhre, Magen, Bulbus duodeni und absteigendem Duodenum. Sie hilft, Läsionen zu identifizieren, deren Art zu bestimmen und Gewebeproben für die histopathologische Diagnose zu gewinnen. Sie wird häufig eingesetzt, um Entzündungen, Geschwüre, Tumoren, Polypen, Divertikel, Strikturen, Fehlbildungen oder Fremdkörper im oberen Gastrointestinaltrakt zu erkennen.
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Indikationen:

1. Symptome im oberen Gastrointestinaltrakt (z. B. Sodbrennen, Schluckbeschwerden, Oberbauchschmerzen, Erbrechen) mit Verdacht auf eine Erkrankung der Speiseröhre, des Magens oder des Zwölffingerdarms, die einer Bestätigung bedarf.
2. Nachsorge oder Behandlungsevaluation bekannter Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltrakts, wie z. B. Magengeschwüre, Speiseröhrenkrebs oder Magenkrebs.
3. GI-Blutung unbekannter Ursache oder Lokalisation.
4. Verdächtige Läsionen im oberen Gastrointestinaltrakt, die mittels bildgebender Verfahren identifiziert wurden und einer Charakterisierung bedürfen.
5. Vorhandensein von Fremdkörpern im oberen Gastrointestinaltrakt.
6. Notwendigkeit eines endoskopischen Eingriffs, wie z. B. einer Varizenligatur oder Sklerotherapie bei Ösophagusvarizen oder einer endoskopischen Submukosadissektion (ESD) bei frühem Magenkrebs.
7. Familiäre Vorbelastung mit Magenkrebs oder anderen Risikofaktoren für Magenkrebs.
8. Bestätigte H. pylori-Infektion, die eine Beurteilung der Veränderungen der Magenschleimhaut oder eine Kultur und einen Antibiotika-Empfindlichkeitstest zur Steuerung der Behandlung erfordert.

Kontraindikationen:

Absolut: Schwere kardiopulmonale Insuffizienz, Schock oder kritische Erkrankung, unkooperativer Patient, akute schwere Entzündung oder viszerale Perforation entlang des Einstichwegs.

Verwandte: Eingeschränkte Herz-Lungen-Funktion, Blutungsneigung bei HämoglobinBild 2
Vorbereitung vor dem Eingriff:

1. Thrombozytenaggregationshemmer/Antikoagulanzien: Patienten, die langfristig Aspirin, Clopidogrel, Warfarin oder ähnliche Medikamente einnehmen, sollten mindestens eine Woche vor dem Eingriff mit ihrem Arzt über ein Absetzen sprechen, um das Risiko schwerwiegender gastrointestinaler Blutungen zu verringern.
2. Fasten: Ab 22:00 Uhr am Vorabend der Untersuchung dürfen keine Speisen oder Flüssigkeiten mehr aufgenommen werden.
3. Blutdrucksenkende Medikamente: Nehmen Sie am Morgen des Eingriffs blutdrucksenkende Medikamente mit einem kleinen Schluck Wasser ein, um Komplikationen im Zusammenhang mit Bluthochdruck vorzubeugen.
4. Diabetesmedikation: Am Morgen der Untersuchung dürfen keine oralen Antidiabetika oder Insulin eingenommen werden.
5. Rauchen: Patienten sollten mindestens einen Tag vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufhören, um Hustenreiz während der Untersuchung zu reduzieren. Durch den Rauchstopp wird außerdem die Magensäuresekretion verringert, was die Sicht verbessert.
6. Vor dem Eingriff durchzuführende Laboruntersuchungen: Ein komplettes Blutbild, Leberfunktionstests, ein Gerinnungsprofil und ein Screening auf Infektionskrankheiten (z. B. Hepatitis, HIV) sind erforderlich.
7. Kardiopulmonale Untersuchung älterer Patienten: Zur Beurteilung der Toleranz gegenüber dem Eingriff können eine Röntgenaufnahme des Brustkorbs, ein Elektrokardiogramm (EKG) und eine Echokardiographie erforderlich sein.
8. Fasten nach dem Eingriff: Aufgrund der Restbetäubung des Rachens dürfen Sie nach der Untersuchung 2 Stunden lang nichts essen oder trinken. Versuchen Sie nach 2 Stunden einen kleinen Schluck Wasser. Wenn keine Schluckbeschwerden oder Hustenreiz auftreten, können Sie allmählich zu weichen, warmen Speisen übergehen.
9. Ernährungseinschränkung: Vermeiden Sie reizende Lebensmittel für 1–2 Tage nach dem Eingriff.
10. Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten: Melden Sie starke Bauchschmerzen oder schwarzen, teerartigen Stuhl umgehend einem Arzt.

Risiken und Komplikationen: Komplikationen wie Blutungen, Perforation, Infektion, Arrhythmie, Myokardischämie, Pharynxverletzung und Kiefergelenksluxation sind bei einer routinemäßigen Gastroskopie sehr selten und können durch angemessene Vorbereitung und sorgfältige Technik minimiert werden.

Koloskopie

Die Koloskopie ermöglicht die Darstellung der Schleimhaut des Rektums, des Sigmas, des absteigenden, des querverlaufenden, des aufsteigenden und des Zäkums sowie des terminalen Ileums. Sie dient primär der Diagnose von Entzündungen des Dickdarms und des Rektums, gutartigen und bösartigen Tumoren, Polypen, Divertikeln und anderen Erkrankungen.
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Indikationen:
1.Unerklärte Blutungen im unteren Gastrointestinaltrakt, einschließlich offener Hämatochezie oder anhaltender Positivität des Stuhltests auf okkultes Blut.
2. Symptome im unteren Gastrointestinaltrakt (z. B. Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, tastbare Raumforderung, Veränderung der Stuhlgewohnheiten), die auf eine kolorektale Erkrankung hindeuten.
3. Verdächtige Läsionen, die mittels Bariumeinlauf oder Bildgebung festgestellt wurden und eine definitive Charakterisierung erfordern.
4. Differenzialdiagnose der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (CED), Bestimmung des Ausmaßes und des Schweregrades der Erkrankung sowie Nachsorge nach der Behandlung.
5. Regelmäßige Nachsorge nach Entfernung eines kolorektalen Tumors oder einer Polypektomie.

Kontraindikationen:

Zusätzlich zu den für die Gastroskopie aufgeführten Kontraindikationen zählen Darmverschluss, toxisches Megakolon und Allergien gegen Bestandteile der Darmvorbereitungslösung zu den Kontraindikationen.

Vorbereitung vor dem Eingriff

Ähnlich wie bei der Gastroskopie, jedoch mit folgenden Unterschieden:
1. Die Blutdruckmedikamente sollten am Morgen des Eingriffs wie gewohnt eingenommen werden.
2. Die Einnahme von Diabetesmedikamenten sollte am Morgen der Untersuchung ausgesetzt werden.
3. Ballaststoffarme Ernährung (z. B. Reisbrei, Nudeln, Brot, Eierpudding) am Vortag zur Verbesserung der Darmreinigung.
4. Nach dem Abendessen am Vorabend darf nichts mehr gegessen werden (klare Flüssigkeiten sind erlaubt).

Darmvorbereitung:

1. Eine adäquate Darmvorbereitung ist unerlässlich, um Stuhlreste zu entfernen und eine klare Sicht auf die Dickdarmschleimhaut zu ermöglichen.
2. Zu den in China gebräuchlichen Reinigungsmitteln gehören Polyethylenglykol (PEG)-Elektrolyte, 50%iges Magnesiumsulfat und Mannitol.
3. Nach der Einnahme des Präparats sollten Patienten umhergehen, um die Darmperistaltik anzuregen und die Ausscheidung zu beschleunigen. Andernfalls kann die Darmreinigung beeinträchtigt werden.
4. Bei starkem Blähbauch oder Unwohlsein die Einnahme der Lösung verlangsamen oder vorübergehend unterbrechen und nach Abklingen der Symptome fortsetzen. Klarer, wässriger Stuhl deutet auf eine ausreichende Vorbereitung hin.
5. Bei Patienten mit unzureichender Darmreinigung kann ein Einlauf oder eine wiederholte intensive Darmvorbereitung erforderlich sein.
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Nachsorge nach dem Eingriff:

1. Leichte Bauchschmerzen oder Blähungen sind normal und hängen mit der Luftinsufflation während des Eingriffs zusammen. Kein Grund zur Sorge.
2. Bei starken Schmerzen, erheblicher Blähung oder rektalen Blutungen suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
3. Nehmen Sie nach Abklingen der Symptome wieder Essen und Trinken auf. Beginnen Sie mit weichen Speisen (z. B. Reisbrei, Fisch) und vermeiden Sie ballaststoffreiche oder scharfe Speisen.
4. Risiken und Komplikationen (Perforation, Blutung, Infektion, Arrhythmie, Myokardischämie, Elektrolytstörungen) sind selten und können durch angemessene Vorbereitung und Technik minimiert werden.

Endosonographie (EUS) – Ultraschall + Endoskopie

Die endosonographische Untersuchung (EUS) kombiniert Endoskopie mit hochfrequentem Ultraschall. Eine Miniatur-Ultraschallsonde wird an der Spitze des Endoskops platziert oder durch den Arbeitskanal eingeführt und ermöglicht so eine detaillierte Untersuchung der Darmwandschichten sowie angrenzender Strukturen wie Leber, Gallenwege und Bauchspeicheldrüse.

Während Standard-Gastroskopie und -Koloskopie hervorragend zur Beurteilung der Schleimhautoberfläche geeignet sind, können sie submuköse Läsionen oder extraluminale Strukturen nicht erfassen. Die Endosonographie (EUS) schließt diese Lücke.

Indikationen:
1. Bestimmung des Ursprungs und der Art von submukösen Tumoren.
2. Beurteilung der Invasionstiefe von GI-Tumoren und Nachweis von Lymphknotenmetastasen.
3. Beurteilung der Resektabilität.
4. Diagnose gutartiger und bösartiger Läsionen der Gallenblase und des mittleren bis distalen Gallengangs.
5. Pankreasläsionen beurteilen.
6. Differenzierung von Ampullentumoren.
7. Mediastinale Läsionen visualisieren.
8. Beurteilung von Ösophagusvarizen und deren Reaktion auf die Sklerotherapie.

Kontraindikationen:
1. Unkooperativer Patient
2. Verdacht auf GI-Perforation
3. Akute Divertikulitis
4. Fulminante Colitis
5. Schwere kardiopulmonale Funktionsstörung

Schmerzfreie Endoskopie (Gastroskopie/Koloskopie unter Sedierung) – absolut komfortabel

Bei der schmerzfreien Endoskopie wird der Patient positioniert, ein Mundstück eingesetzt und Sauerstoff verabreicht. Ein speziell ausgebildeter Anästhesist injiziert ein kurz wirksames Beruhigungsmittel (z. B. Propofol) intravenös, wodurch der Patient innerhalb von 30 Sekunden einschläft. Der Eingriff wird durchgeführt, und die Sedierung wird nach Abklingen der Wirkung beendet. Der Patient erwacht fast sofort.

Indikationen und Zubereitung:
Ähnlich wie bei einer Standard-Gastroskopie und Koloskopie.

Kontraindikationen:

1. Schwere Atemwegserkrankungen: Akute Atemwegsinfektion, Lungenentzündung, schwere COPD, akute Asthmaexazerbation, obstruktive Schlafapnoe (OSA) mit Hypoxämie im Ausgangszustand.
2. Anatomische Probleme der Atemwege: Eine eingeschränkte Mundöffnung, eine eingeschränkte Hals- oder Kieferbewegung oder eine kurze, übergewichtige Körperstruktur können die Durchgängigkeit der Atemwege beeinträchtigen.
3. Schlechter Allgemeinzustand: Herzinsuffizienz, Myokardinfarkt, Schlaganfall, Koma, Leber- oder Nierenversagen, schwere Anämie, Myasthenia gravis oder gebrechliche, ältere Patienten.
4. Hohes Aspirationsrisiko: Ösophagus-, Kardia-, Pylorus- oder Darmverschluss, Erbrechen oder aktive Hämatemesis. Vor der Sedierung sollte eine Magenentlastung (mittels Magensonde) erwogen werden.
5. Multiple Arzneimittelallergien – allergische Prädisposition.
Schwangerschaft.
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Überlegungen vor und nach dem Eingriff für eine schmerzfreie Endoskopie:

1. Vermeiden Sie das Rauchen am Vortag, um Husten während des Eingriffs zu reduzieren.
2. Lassen Sie sich von einem erwachsenen Familienmitglied oder Freund begleiten. Nehmen Sie Ihre Zahnprothese vor dem Eingriff heraus.
3. Am Abend vor dem Eingriff darf nach dem Abendessen nichts mehr gegessen werden. Am Morgen des Eingriffs dürfen keine klaren Flüssigkeiten getrunken werden.
4. Informieren Sie Ihren Arzt über Ihre Krankengeschichte und eventuelle Medikamentenallergien.
5. Eine Begleitperson sollte nach dem Eingriff 3 Stunden lang bei Ihnen bleiben.
6. Vermeiden Sie scharfe Speisen und Alkohol für 8 Stunden nach dem Eingriff.
7. Nach dem Eingriff dürfen Sie 8 Stunden lang kein Fahrzeug führen, keine Maschinen bedienen und keine Arbeiten in der Höhe durchführen.
8. Wurde ein endoskopischer Eingriff durchgeführt, befolgen Sie die Anweisungen des Krankenhauses bzw. des Arztes.

Komfortable (transnasale/ultradünne) Gastroskopie – Durchführung im Sitzen und Sprechen

Die Komfortgastroskopie, auch transnasale oder ultradünne Gastroskopie genannt, verursacht nur minimale Reizungen im Rachenraum und ist nahezu schmerzfrei. Die konventionelle Gastroskopie hingegen erfolgt über den Mund mit einem Endoskop von etwa 10 mm Durchmesser, was häufig starken Würgereiz und Übelkeit auslöst.

Bei der transnasalen Gastroskopie wird ein ultradünnes Endoskop mit einem Durchmesser von nur 5,9 mm verwendet. Das Verfahren ist komfortabel und ermöglicht dem Arzt ausreichend Zeit für eine detaillierte Untersuchung, wodurch die diagnostische Ausbeute verbessert wird.
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Vorteile der ultradünnen Gastroskopie:

1. Dünner: Konventionelles Endoskop: 10 mm. Transnasales ultradünnes Endoskop: nur 5,9 mm.
2. Weniger Beschwerden, weniger Risiken, weniger Komplikationen: Besonders vorteilhaft für Kinder, Schwerkranke, ältere Menschen, gebrechliche Personen und Patienten mit eingeschränkter Herz-Lungen-Funktion.
3. Mehrere Einführungswege: Kann ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen über die Nase oder den Mund eingeführt werden.
4. Der Patient kann während des Eingriffs sprechen: Dies reduziert die Angst und ermöglicht ein entspanntes, ja sogar angenehmes Untersuchungserlebnis.

Indikationen und Kontraindikationen:

Die Indikationen ähneln denen der herkömmlichen Gastroskopie. Sie eignet sich besonders für Patienten mit geringer Schmerztoleranz.

Kontraindikationen: Nasenstenose, ausgeprägte Nasenscheidewandverkrümmung, akute Rhinitis. Obwohl es für einige Eingriffe (z. B. Stentimplantation, Einlage einer jejunalen Ernährungssonde) nützlich ist, eignet es sich nicht für Polypenentfernung oder Blutstillung.

Hochauflösende (Präzisions-)Gastroskopie/Koloskopie – Ein leistungsstarkes Instrument zur Früherkennung von Magen-Darm-Krebs

Die Präzisionsendoskopie ist ein relativ neues Konzept zur Verbesserung der Früherkennungsrate von Magenkrebs. Sie stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Früherkennung, der Beurteilung von Läsionen und der Therapieplanung dar.

In der Praxis kombiniert es hochauflösende Weißlichtendoskopie mit Chromoendoskopie, elektronischer Vergrößerung und gezielter Biopsie, um übersehene Läsionen zu minimieren.

Wird eine verdächtige Läsion festgestellt oder gehört der Patient einer Hochrisikogruppe für Magen- oder Speiseröhrenkrebs an, sollte eine Präzisionsendoskopie durchgeführt werden.
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Wesentliche Unterschiede zur Standardendoskopie

Anforderungen an das Personal: Die Untersuchung muss von einem Endoskopiker mit Spezialausbildung in der Früherkennung von Krebs und umfassender Erfahrung durchgeführt werden. Es erfolgt eine sorgfältige, flächendeckende Untersuchung der Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm. Verdächtige Bereiche werden anschließend mittels Chromoendoskopie, Vergrößerung und präziser Biopsie weiter untersucht, um mikrovaskuläre und mikrooberflächliche Strukturen darzustellen.
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Geräteanforderungen: Das Endoskop muss über eine hochauflösende Vergrößerungsfunktion und elektronische Chromoendoskopie zur Verbesserung der Früherkennung von Krebs verfügen. Bei Auffinden einer verdächtigen Läsion werden Lage, Ausdehnung und Morphologie mittels chemischer oder elektronischer Färbung und Vergrößerung bestimmt und detailliert dokumentiert sowie fotografisch festgehalten.

Für eine weitere Abklärung kann eine Endosonographie erforderlich sein.

Enteroskopie (Dünndarmendoskopie)

Indikationen:
1. Unerklärlicher Durchfall, Bauchschmerzen, Anämie, eine tastbare Geschwulst im Bauchraum, Übelkeit oder Erbrechen.
2. Ungeklärte gastrointestinale Blutungen oder Eisenmangelanämie.
3. Verdächtige Dünndarmveränderungen, die bei einer Bariumuntersuchung oder anderen bildgebenden Verfahren festgestellt werden und nicht charakterisiert werden können.
4. Nachsorge bekannter Dünndarmerkrankungen (z. B. chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Polyposis, intestinale Tuberkulose).
5. Familiäre Vorbelastung mit gastrointestinaler Polyposis, die eine Dünndarmuntersuchung erforderlich macht.
6. Andere systemische Erkrankungen oder klinische Befunde, die eine Untersuchung des Dünndarms erforderlich machen.

Doppelballon-Enteroskopie (DBE)

Kontraindikationen:

1. Hohes Risiko für Blutungen oder Perforationen (z. B. gastrointestinale Perforation, schwere Enteritis)
2. Darmverschluss (Kontraindikation für orale Zubereitung und Untersuchung)
3. Schwere Herz-Lungen-, Nieren- oder Lebererkrankung; unkontrollierter Bluthochdruck; psychiatrische Erkrankung
4. Weitere Kontraindikationen für die obere Endoskopie

Hinweis: Aufgrund technischer Schwierigkeiten und des vergleichsweise höheren Risikos wird die Kapselendoskopie heute häufiger zur Dünndarmuntersuchung eingesetzt.

Kapselendoskopie – Hervorragend geeignet für die Magenkrebsvorsorge und Dünndarmerkrankungen

Bei der Kapselendoskopie wird eine Einwegkapsel in Pillengröße geschluckt, die eine Kamera und eine Lichtquelle enthält. Während sie durch die Peristaltik den Magen-Darm-Trakt passiert, nimmt sie Bilder auf, die an ein vom Patienten getragenes Aufnahmegerät übertragen werden. (Die in China verfügbare magnetisch gesteuerte Kapselendoskopie ermöglicht die Fernsteuerung der Kapselbewegung im Magen.)

Indikationen:
1. Ungeklärte gastrointestinale Blutung
2. Unerklärte Eisenmangelanämie
3. Verdacht auf Dünndarmtumor
4. Verdacht auf oder refraktäres Malabsorptionssyndrom
5. Nachweis von durch NSAIDs verursachten Schleimhautschädigungen des Dünndarms
6. Klinisch vermutete Dünndarmerkrankung
7. Überwachung und Steuerung der Behandlung bei Morbus Crohn
8. Überwachung von Dünndarmpolyposis-Syndromen

Kontraindikationen:

Absolut: Keine operative Fähigkeit oder Weigerung, sich einer Bauchoperation zu unterziehen (falls die Kapselretention eine operative Entfernung erfordert).

Relativ:
1. Bekannte oder vermutete gastrointestinale Obstruktion, Striktur oder Fistel
2. Implantierter Herzschrittmacher oder anderes elektronisches Gerät
3. Schluckstörung
4. Schwangerschaft
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Vorbereitung vor dem Eingriff:

1. Fasten: 10–12 Stunden vor der Einnahme der Kapsel keine Nahrung zu sich nehmen.
2. Darmvorbereitung: Wie bei der Koloskopie, wird sie am Vorabend durchgeführt, um die Bildqualität zu verbessern.
3. Simethicon (optional): Kann 30 Minuten vor dem Eingriff eingenommen werden, um die Blasenbildung zu reduzieren.
4. Nach der Einnahme: Klare Flüssigkeiten sind nach 2 Stunden erlaubt; eine leichte Mahlzeit nach 4 Stunden. Die Studie endet, sobald die Kapselbatterie erschöpft ist oder die Kapsel den Dickdarm jenseits der Ileozäkalklappe erreicht hat.
Komplikationen und Einschränkungen:

1. Kapselretention: Definiert als Verweildauer im Magen-Darm-Trakt von mehr als 2 Wochen. Erfordert eine chirurgische oder ballonassistierte enteroskopische Entfernung.
2. Eine Aspiration in die Atemwege ist selten, aber möglich.
3. Einschränkung: Mit der Kapselendoskopie können keine Gewebeproben gewonnen werden, was ihre Fähigkeit zur definitiven Diagnose bestimmter Läsionen einschränkt.

Für jede erfolgreiche Endoskopie sind zuverlässige Instrumente unerlässlich, spielen aber eine oft unterschätzte Rolle. Von der Blutstillung über die Polypektomie bis hin zur Gewebeentnahme beeinflusst die Qualität der Verbrauchsmaterialien unmittelbar die klinischen Ergebnisse und die Effizienz der Arbeitsabläufe.
Bei ZRHmed konzentrieren wir uns auf das, was durch das Endoskop geht:
Hämostatische Clips zur präzisen Blutstillung
Polypektomieschlingen (kalt und heiß) zur Polypenentfernung
Sklerotherapie-Nadeln zur submukösen Anhebung
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Mit der MDR-CE-Zertifizierung und einer wachsenden globalen Präsenz unterstützen wir Endoskopie-Einheiten und Vertriebspartner mit Produkten, die auf Sicherheit, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt sind.
Denn für einen gelungenen Eingriff braucht man nicht nur ein hervorragendes Endoskop, sondern auch erstklassiges Zubehör.

Abschluss

Die gastrointestinale Endoskopie gilt weiterhin als Goldstandard für die Diagnose von Magen-Darm-Erkrankungen. Keine fortschrittliche Technologie oder kein Gerät kann sie ersetzen.

Lassen Sie sich nicht von Behauptungen wie „ein einziger Tropfen Blut zur Erkennung von Magenkrebs“ irreführen. Wenn Sie Magen-Darm-Beschwerden haben, ist eine gründliche endoskopische Untersuchung unerlässlich.

Ob eine Endoskopie notwendig ist, welche Art von Endoskopie geeignet ist und wie Sie sich darauf vorbereiten sollten, entscheidet ein Spezialist anhand Ihrer individuellen Situation. Eine sorgfältige Vorbereitung gewährleistet die Patientensicherheit und eine optimale Untersuchungsqualität.

Wir wünschen Ihnen langfristige Magen-Darm-Gesundheit.

Über ZRHmed

ZRHmed ist ein chinesischer Hersteller von endoskopischem Zubehör, einschließlichBiopsiezange, Hämostatische Clips, Polypektomieschlingen, Sklerotherapie-Nadeln, Sprühkatheter, Zytologiebürsten, Führungsdraht,Steinbergungskorb, Nasaler Gallengangsdrainagekatheteretc. Unsere Kernprodukte sind MDR-CE-zertifiziert und werden von Händlern und Gesundheitsdienstleistern weltweit eingesetzt.

Wir stellen keine Endoskope her. Wir stellen die Werkzeuge her, die deren Betrieb ermöglichen.
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Veröffentlichungsdatum: 28. April 2026